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Prägendes Merkmal der Nordseeküste ist die durch Forstflächen, Dünengürtel, Polderlandschaft, Strand und See bestimmte natürliche Umgebung. Obwohl alle diese Landschaftsformen unmittelbar aneinander grenzen, bietet die heimische Flora und Fauna auffallende Unterschiede.
 
Vogelliebhaber kommen sowohl auf dem Strand als auch im unmittelbaren Hinterland voll auf ihre Kosten. Während des Wechsels der Gezeiten lässt das ablaufende Wasser zwischen den Sandbänken zahlreiche kleine Tümpel zurück, in denen kleine Fische und Krabben auf die rückkehrende Flut warten. Sie bilden für die hier lebenden Vögel eine wichtige Nahrungsquelle Die Beobachtung von Vögeln bietet immer wieder faszinierende Bilder. Beispielsweise Möwenschwärme, die knapp oberhalb der Wellenkämme und gegen stürmischen Wind anfliegend aufs Meer hinausziehen.
 
Kaum einen Steinwurf nördlich von Camperduin, unmittelbar hinter der ‚Hondsbossche Zeeweering‘, befindet sich das Vogelreservat ‘de Putten'. In diesem durch den Deich von der Nordsee abgetrennten Gebiet vermischt sich das salzhaltige so genannte Kuverwasser mit dem durch den Niederschlag eingetragenen Süßwasser zu Brackwasser – ein idealer Lebensraum für Krebstiere und Krabben, die ihrerseits auf dem Speiseplan vieler Vogelarten ganz oben stehen. Dieses Gebiet ist für den Zutritt gesperrt, kann aber von den umliegenden Deichen und Radwegen eingesehen und beobachtet werden (Fernglas nicht vergessen!). Da die Vögel hier ungestört sind, hat sich dieses Areal zu einem wichtigen Brutgebiet entwickelt. Außerdem dient 'de Putten‘ vielen Zugvogelarten während der langen Reise zu den Sommer- oder Winterquartieren als Rast- und Futterplatz.